1. Joplin, Obsidian, RemNote usw.

Das klingt ein wenig wie Metal-Bands aus den 80ern, sind aber PKMs - Personal Knowledge Manager. Dies ist die Fortsetzung aus Knowledge Management

Aufschreiben war vorgestern

Wissen kompakt und nachhaltig schriftlich festzuhalten ist nicht neu. Die eigenen Notizen miteinander zu verknüpfen ist auch schon ein alter Hut. Die von mir getesteten Wissensmanager sind keineswegs neu, aber verwendet habe ich die meisten zum ersten Mal.

To Cloud or not to Cloud… ?

bzw. meine Anforderungen:

  • Ich mag es, wenn meine Daten meine Infrastruktur so wenig wie möglich verlassen. Also sollte die Notiz-App fähig sein, auf lokale Dienste zu synchronisieren oder zu sichern.
  • Open Source finde ich besonders toll, dafür mache ich Abstriche, es darf aber kein Dogma werden.
  • Eine Notiz oder ein Gedanke soll schnell erfassbar sein, am PC, am Laptop, am Smartphone oder am Tablet.
  • Es soll angenehm zu bedienen sein, sonst benutze ich es nicht lange.
  • Der Spagat zwischen funktionell und bedienbar muss passen.
  • Es wäre schön, wenn ich einzelne Notizen oder To-do’s teilen kann.
  • Bei der Frage ob eine KI mitwursten soll, bin ich unschlüssig. Hilfreich sind die Dinger schon, aber auch sehr datengierig.
  • Die Kosten sollen überschaubar sein, FOSS gerne, kaufen wenn es sein muss, Abo nein Danke.
  • Zu guter Letzt soll es noch “sexy” aussehen, und “flauschig” zu bedienen sein.

Mal sehen was ich da so alles finde

  1. anytype
  2. Nextcloud Notizen
  3. Bookstack
  4. Joplin
  5. Obsidian
  6. logseq
  7. RemNote
  8. Simple Note
  9. Trillian
  10. AppFlowy
  11. NoteSnook
  12. Notion

Meine Erlebnisse

1. anytype

Irgendwie cool, mit dem verschlüssle dein Vault, dann leg los. Anytype ist Open Source, hat aber eingeschränkte Bereiche.

Ich frage mich gerade wie Halsweh, Laptop, Packstation und Stromkabel in Verbindung stehen? Scheint aber für anytype ganz klar zu sein.

Anytype bezeichnet sich selbst als Konkurrent zu Notion, das versucht aber durch den Einsatz von KI und zentraler Datenhaltung (und Nutzung) einen Vorsprung zu halten, außerdem kann es schon noch um einiges mehr.

Anytype erfüllt eigentlich alle meine Anforderungen:

  • Lokaler Sync möglich, hatte ich aber noch nie eingerichtet
  • Läuft auf PC und Smartphone
  • Verschlüsselte Datenhaltung
  • Kommunikation / Sharing möglich
  • umfangreiche Möglichkeiten, um Notizen und 1000 andere Dinge zu erstellen

Der Einstieg in anytype ist nicht niederschwellig. Die Vielfalt an Funktionen setzt eine steile Lernkurve vor den Erfolg.

Der Self-hosted Service kann entweder über einen “alles drin”-Docker-Container oder über verschiedene einzelne Services realisiert werden.

Auf jeden Fall ein tolles Tool, es bekommt eine Chance in der 2. Runde.

Ui das wird mehr, da mache ich einen mehrteiler daraus

This article was updated on Februar 16, 2026