2. Jolin, Obsidian, RemNote usw.
2. Nextcloud Notizen
Obwohl ich Nextcloud und davor Owncloud schon richtig lange benutze, kommen immer wieder neue Gimmicks zum Vorschein. Was mich an Nextcloud immer stört: Es kann fast alles, ist dabei aber nie sexy. Nextcloud Notizen macht das auch ganz prima, kann sogar mit anderen Nextcloudern teilen und die erstellten Markdown-Dateien recht simpel weiterreichen.
Trotzdem bleibt die Verwendung immer irgendwie sperrig.
Nextcloud Notizen
- Eigener Server
- PC & Smartphone
- Kommunikation (inklusive Videotelefonie, Coworking usw.)
- die Möglichkeiten des Notiz-Editors sind aber eher mau
3. Bookstack
Bookstack ist webbasiert, das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Zum einen kann man von praktisch überall darauf zugreifen. Die Qualität der Verbindung trägt aber maßgeblich zum Erlebnis bei. Ist die Verbindung mal weg, gibt es auch keine Daten.
Bookstack war ursprünglich ein Tool, um Bedienungsanleitungen digital zur Verfügung zu stellen. Daher rührt auch die starre Grundstruktur, die in Bücherregalen, Büchern, Kapiteln und Seiten organisiert ist. Wenn man sein Wissen nur wenig vernetzen möchte, sondern alles sauber getrennt in Büchern ablegt, ist das prima.
Der webbasierte Editor ist schlank gehalten. Bookstack ist einfach zu bedienen, solange man nicht mit Berechtigungen usw. hantieren möchte. Dann wird es aber schnell richtig unübersichtlich.
Bookstack
- Eigener Webserver mit Datenbank
- Auf praktisch jedem Browser ausführbar
4. Joplin
Joplin ist tatsächlich Open Source. In der Grundkonfiguration ist Joplin eher schmucklos, ich habe auch noch nicht viel gefunden, was es aufpeppt. Ein Notizbuch ist schnell angelegt, eine Notiz darin ebenso. Für rein Markdown-basiertes Wissensmanagement also schon mal recht brauchbar.
Die Funktionen “neues Notizbuch”, “neue Notiz / Aufgabe” sind gut erreichbar. Auch das Kontextmenü, das fast überall ein “Exportieren als” anbietet, ist gelungen. Die Funktionen von Joplin konzentrieren sich auf das Anlegen, Verwalten und Editieren von Notizen.
Joplin ist auf das Wesentliche ausgelegt, Schnickschnack habe ich noch nicht viel gefunden
Von den zahlreichen Plugins habe ich noch kaum welche ausprobiert, viele beschäftigen sich mit dem Import aus anderen Systemen.
Der selbst gehostete Service läuft auf Docker und speichert in der Grundkonfiguration in eine SQLite DB. Das ist zwar schön schnell, war aber beim ersten Absturz des Containers auch alles weg. Eine PostgreSQL-DB auf meinem Datenbankserver einzubinden, war schon etwas mehr Aufwand und ist “by design” auch etwas gemütlicher im Sync.
Gefällig ist auch die Möglichkeit, die Daten mit E2EE vor Fremden zusätzlich zu verbergen.
Joplin
- Eigener Sync-Server mit Datenbankanbindung
- Läuft auf PC und Smartphone
- verschlüsselte Datenhaltung
- Teilen von Notizbüchern sollte möglich sein, habe ich aber bisher noch nicht geschafft
Der Einstieg in Joplin ist einfach; wenn man den Sync-Server mit eigener Datenbank betreiben möchte, wird es schnell knifflig.
