Der Aktivismus geht weiter (Teil 3)
Die geplante Streichung von Leistungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erscheint mir fachlich und wirtschaftlich nicht schlüssig.
Keine unnötigen Einschränkungen im System
Die geplante Streichung von Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen wirft für mich eine grundsätzliche Frage auf: Wie viel echter Entscheidungsspielraum bleibt uns als Versicherten noch, wenn Bewertungen zunehmend auf einer möglicherweise einseitigen oder zu eng gefassten Evidenzbasis getroffen werden?
1. Kritik an einer einseitigen Evidenzbasis
Wissenschaftlicher Fortschritt lebt vom Diskurs und der Vielfalt der Ansätze. Eine rein technokratische Sichtweise auf “Evidenz” läuft Gefahr, wertvolle Praxiserfahrungen und die individuellen Erfolge der Komplementärmedizin zu ignorieren. Wenn Leistungen gestrichen werden, nur weil sie nicht in ein bestimmtes Raster passen, schadet das der therapeutischen Vielfalt in unserem Gesundheitssystem.
2. Erhalt individueller Therapiewege
Gerade bei komplexen, chronischen oder nicht eindeutig geklärten Krankheitsbildern sollte mehr Raum für individuelle Wege bestehen. Patienten wissen oft am besten, welche Ansätze ihnen in Ergänzung zur Schulmedizin helfen. Diese Wahlfreiheit ist ein hohes Gut und sollte nicht aus rein fiskalischen oder ideologischen Gründen beschnitten werden.
3. Sorge vor einer Fehlentwicklung
Aktuell sehe ich eine Entwicklung hin zu einem Einheits-Medizin-System, das den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit aus den Augen verliert. Die Vielfalt der Therapieoptionen ist kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil einer patientenzentrierten Versorgung.
Ihre Meinung zählt! Unterstützen Sie dieses Anliegen und nehmen Sie an der aktuellen Umfrage teil. Stimmen Sie jetzt auf der Webseite ab, damit wir gemeinsam ein starkes Zeichen für die Therapiefreiheit setzen können: Hier abstimmen: weils-hilft.de/deine-stimme-jetzt
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